Bücher aus Graubünden

Architektur und Kunst

In Graubünden ist die Jagd eine öffentliche Angelegenheit und Gegenstand passionierter Debatten wie nirgendwo sonst in der Schweiz. Nun nimmt das Bündner Kunstmuseum zur Feier seines hundertjährigen Bestehens das Thema auf und widmet dem Weidwerk eine grosse Ausstellung und eine umfassende Publikation. Ausstellung und Buch greifen indessen weit über Graubünden hinaus. Jagd als weltweit betriebene Kulturpraxis bedeutete schon immer viel mehr als die blosse Beschaffung von Nahrung.

49.- Fr.

An der Jubiläumsausstellung zum hundertsten Geburtstag des Bündner Kunstmuseums werden nicht nur Werke aus Graubünden gezeigt, sondern aus allen Bereichen der Kultur vor der Reformation. Mit den Augen von heute will die Ausstellung auf die Kunst vergangener Zeiten zurückblicken. Auf diese Weise treffen verschiedene künstlerische Vorstellungen zusammen und erlauben eine neue Sichtweise auf die historischen Tiefen der Zeit.

29.- Fr.

Willy Reber war ein Künstler, der sein Werk weder ausstellen noch verkaufen wollte. 1922 in Grenchen geboren, beendete Reber 1966 eine hoffnungsvolle Karriere als Arzt und Forscher, war für den Schweizer Nachrichtendienst tätig, bevor er sich mit seiner Frau Charlotte Bodmer in ein Haus auf der Lenzerheide zurückzog. Dort entstand ab 1979 sein weithin unbekanntes Werk von rund 2500 Zeichnungen, Aquarellen, Collagen, Skulpturen, ja selbst Keramiken und Teppichen.

65.- Fr.

Jules Spinatsch begann vor 15 Jahren seine Arbeit mit automatischen Kameras. Damals entstand ein aus 2.176 Einzelbildern bestehendes 180°-Panorama des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Werkgruppe, die den Titel Semiautomatic Photography trägt, setzte er u.a. mit Aufnahmen eines Fußballstadions, des Wiener Opernballs, eines Gefängnisses und der SAP-Zentrale fort. Das Buch Semiautomatic Photography zeigt nun erstmals den kompletten Zyklus.

45.30 Fr.

Von der Witwe Alberto Giacomettis während Jahrzehnten mit einem weltweiten Publikationsbann belegt, jetzt erstmals vollständig auf Deutsch zu lesen: Das sensationelle Tagebuch von Isaku Yanaihara über seine Zeit mit dem Schweizer Künstler! 

Isaku Yanaihara (1918-1989) war ein japanischer Philosophieprofessor, der in den fünfziger Jahren zu Forschungszwecken in Paris weilte, mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir verkehrte und Alberto Giacometti kennenlernte.
352 Seiten
45.- Fr.

Alberto Giacometti suchte die paradiesische Geborgenheit in der Natur, im sanften Licht der Bergeller Bergsonne; Vincent van Gogh faszinierte das Vibrierende, das Heftige im Lichtrausch der mediterranen Landschaft Südfrankreichs. 
Claudia Bertling Biaggini beschäftigt sich in dieser Publikation mit der Frage, was den Schweizer Bildhauer und den niederländischen Maler miteinander verbindet - jenseits von künstlerischen Analogien und biografischen Parallelen - und was diese Verbindung genau ausmacht. In dieser ersten direkten Gegenüberstellung der beiden Künstler wird ihr gemeinsamer innerer Antrieb, der vergleichbare Weg ihrer Kunst in den Fokus gerückt.

                                                  48.- Fr.

Etwas mehr als zehn Jahre nach seinem Tod erfährt das vielseitige und intensive Werk von Hans Schmid mit der Publikation einer umfangreichen Monografie nun die angemessene Würdigung.

Mit seiner grafischen Arbeit, die unter anderem die Gestaltung des noch heute gebräuchlichen RhB-Logos sowie revolutionäre modulare Werbesysteme für den Tourismus beinhaltet, war und ist Hans Schmid den Churern und den Bündnern stets ein Begriff.
272 Seiten
49.- Fr.

Dieses Buch versucht, das Sakrale in der profanen Architektur der Gegenwart dingfest zu machen. Einem optischen Prisma gleich lässt es ein weites Spektrum von Disziplinen zu Wort kommen. Unter anderem werden drei symptomatische profane Bauwerke in Text und Bild vergegenwärtigt: die Phillips Exeter Academy Library von Louis I. Kahn in Exeter (USA), Tadao Andos Konferenzpavillon auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein und die Therme Vals von Peter Zumthor.

256 Seiten
39.- Fr.